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Geheimzahl:
s. PIN

Geldautomat:
An Geldautomaten können Kunden, die sich mit ihrer Karte und PIN identifizieren, z.B. folgende Funktionen nutzen:

  • Bargeld abheben
  • Kontoinformationen abrufen
  • z. T. GeldKarte laden
  • z. T. Prepaid- (Handy-) Karten laden
  • z. T. Bargeld einzahlen

Geldautomaten-Netz:
Geldautomaten sind in der Regel an das Rechenzentrum des Instituts angeschlossen. Für den nationalen Geldautomaten-Betrieb haben sich die Institutsgruppen der deutschen Kreditwirtschaft zu einem nationalen Online-Verbund zusammengeschlossen. Die vier großen Institutsgruppen (Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Privatbanken, öffentliche Banken) betreiben zu diesem Zweck jeweils eine Kopfstelle für den institutsgruppen-übergreifenden Geldautomaten-Betrieb. International können Sparkassen-Kunden das Geldautomaten-Netz der europäischen Sparkassen EUFISERV sowie das von MasterCard betriebene Maestro-System nutzen.

Geldautomaten-Verbund:
Da die Sparkassen-Finanzgruppe ihren Kunden ein flächendeckendes, für Sparkassen-Kunden kostenfreies Geldautomaten-Netz bietet und auch die Genossenschaftsbanken über ein relativ dichtes Geldautomaten-Netz verfügen, haben sich die restlichen Wettbewerber in verschiedenen Geldautomaten-Verbünden organisiert. In diesen Verbünden ist für die Kunden der angeschlossenen Institute die Nutzung des Automaten per Karte kostenfrei. Bekannte Geldautomaten-Verbünde sind:

  • CashGroup: Geldautomaten-Verbund der Deutschen Bank, HypoVereinsbank, Dresdner Bank, Commerzbank, Postbank u. a.
  • CashPool: u. a. mit Allbank, BBBank, BW-Bank, CC-Bank, Citibank, Citibank Privatkunden, National-Bank, norisbank, SEB, Sparda-Banken, Wüstenrot

Geldautomaten-Vereinbarung:
Die rechtlichen Anforderungen bzgl. Zahlungsverkehrsanwendungen am Geldautomaten beschreibt die "Vereinbarung über das deutsche ec-Geldautomatensystem". Diese Vereinbarung beinhaltet auch die internationalen Beziehungen zum Einsatz deutscher Karten im Ausland und ausländischer Karten in Deutschland.

GeldKarte:
Die GeldKarte ist die Anwendung "elektronische Geldbörse" auf dem Chip von Zahlungskarten der deutschen Kreditwirtschaft. Sie hat sich speziell als "Automatenkarte" etabliert, da sie sich besonders für Kleingeldbeträge im unbedienten Bereich eignet. Beim Bezahlen mit der "elektronischen Geldbörse" sind weder PIN-Eingabe noch Unterschrift erforderlich. Das auf dem Chip gespeicherte Guthaben wird einfach um den zu entrichtenden Kaufbetrag reduziert. Die GeldKarte ist ein Pay before (Prepaid)-Zahlverfahren; der Kunde kann den Chip seiner Karte mit maximal 200,- Euro aufladen.

Girokonto:
Konto bei einem Kreditinstitut, über das Girogeschäfte durch Bartransaktionen, Überweisung oder Einzugsermächtigung abgewickelt werden. Zur Girokontoausstattung gehört in der Regel eine Debitkarte und/oder Kreditkarte.



 

Weiterführende Informationen
Glossar Kartenzahlung


www.scard.de