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Glossar Kartenzahlung  - L


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Lade- und Entladeterminals:
Das Laden bzw. Entladen der kontogebundenen GeldKarte erfolgt an Geldautomaten oder Ladeterminals in Verbindung mit den Hintergrundsystemen des GeldKarte-Systems der Kreditwirtschaft. Diese stellen auch die sicherheitsrelevante Kommunikation mit der GeldKarte her. Für den Anwender haben diese Terminals folgende wesentliche Funktionen:

  • Laden kontogebundener GeldKarten gegen das Konto des Karteninhabers mit PIN-Eingabe.
  • Laden gegen andere Zahlungsmittel (z. B. andere Debitkarten)
  • Laden gegen Bargeld in einem Kreditinstitut an so genannten Banken-Sonderfunktions-Terminals, die von Mitarbeitern des Instituts bedient werden müssen.
  • Entladen kontogebundener GeldKarten auf das Konto des Karteninhabers.

Ladezentrale:
Anwendung in einem Rechenzentrum. Ladezentralen können seitens der Institutsgruppen je nach Bedarf installiert werden. Diese sorgen für die Belastung des Kartenkontos und melden die GeldKarte-Ladetransaktionen den jeweiligen Evidenzzentralen.

Lastschrift:
Der Kunde ermächtigt am POS mit seiner Unterschrift auf dem Kassenbeleg den Händler, den fälligen Kaufbetrag von seinem Konto einzuziehen. Der Händler muss die Unterschrift auf der Karte mit der gerade geleisteten Unterschrift vergleichen. Eine Zahlungsgarantie gibt es bei Lastschriften für den Händler nicht; der Kartenemittent (das ausgebende Kreditinstitut) entscheidet grundsätzlich, ob er die Lastschrift einlöst oder abweist. Auch der Karteninhaber kann eine Lastschrift ohne Angaben von Gründen bei seinem Institut stornieren und so eine Rücklastschrift erzeugen lassen.

Lastschriftverfahren:
s. Elektronisches Lastschriftverfahren

Laufzeiten von Karten:
Die neue SparkassenCard hat eine verlängerte Laufzeit von Ausgabejahr + vier Jahre. Bei der ec-Karte betrug die Laufzeit nur drei Jahre.

Liability Shift:
Die Einführung des EMV-Standards zum 1.1.2005 geht mit einer Haftungsumkehr ("liability shift") bei Schäden durch die Verwendung totalgefälschter Karten einher. Ab diesem Stichtag muss derjenige Teilnehmer (kartenausgebendes Institut, Terminalbetreiber), dessen Systemkomponente (Karte, Terminal) nicht EMV-fähig ist, die dann auftretenden Schäden bezahlen.

Limit:
Vom Emittenten festzusetzender Kreditrahmen des Karteninhabers. Als Grundlage dienen hierzu die im Kreditkartenantrag angegebenen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Jahres-Nettoeinkommen, Monatsgehalt).

Lizenz- oder Kooperationsgebühr:
Entgelt für das Recht, als Emittent der jeweiligen Kreditkarte am Markt auftreten zu dürfen.



 

Weiterführende Informationen
Glossar Kartenzahlung


www.scard.de